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(:-_-:) Ja, mach nur einen Plan
Sei nur ein gro­ßes Licht
Dann mach noch einen zwei­ten Plan
Gehen tun sie bei­de nicht.

Wenn das Aus­spre­chen der Wahr­heit »den Fal­schen« nutzt, dann stimmt etwas mit »den Rich­ti­gen« nicht.

Das Prin­zip: je viel­fäl­ti­ger eine Gemein­schaft, desto unmiss­ver­ständ­li­cher die Regeln.

Ist der Geist zu kurz gekommen,
wird sehr gern Moral genommen.

Als wir die Ori­en­tie­rung ver­lo­ren hat­ten, ver­dop­pel­ten wir die Anstrengungen.

Frei­hei­ten, die gewährt wer­den, sind keine.

Wer als Werk­zeug nur einen Ham­mer besitzt, für den ist jedes Pro­blem ein Nagel.

Eine into­le­ran­te Min­der­heit kann die Demo­kra­tie unter ihre Kon­trol­le brin­gen und zer­stö­ren. Und fak­tisch wird sie irgend­wann unse­re gan­ze Welt zer­stö­ren. Wir müs­sen also mit gewis­sen into­le­ran­ten Min­der­hei­ten mehr als into­le­rant sein.

Man ist ent­we­der Will­kom­men­s­ex­tre­mist oder Nazi.

Er meint, es sei kein Ras­sis­mus, wenn man sich den aus­län­disch­stäm­mi­gen Freund der Toch­ter erst ein­mal anschau­en wür­de. Anschlie­ßend dür­fe man ihn doof fin­den; ohne angucken sei es aber Ras­sis­mus. Klingt sim­pel, ist aber ganz gut erklärt.

Demo­kra­tie ist, wenn vier Wöl­fe und ein Schaf dar­über debat­tie­ren, was es zum Abend­brot gibt. Rechts­staat ist, wenn das Schaf eine Flin­te hat.

Das Glück ist eine leich­te Dirne,
Und weilt nicht gern am sel­ben Ort;
Sie streicht das Haar dir von der Stirne
Und küßt dich rasch und flat­tert fort.

Frau Unglück hat im Gegenteile
Dich lie­be­fest an’s Herz gedrückt;
Sie sagt, sie habe kei­ne Eile,
Setzt sich zu dir an’s Bett und strickt.

Wohl­tä­tig­keit ist das Ersau­fen des Rechts im Mist­loch der Gnade.

Dicke — Sie sind immer nütz­lich: Im Win­ter wär­men sie, im Som­mer wer­fen sie gro­ße Schatten.

Die Mas­se könnt Ihr nur durch Mas­se zwingen,
Ein jeder sucht sich end­lich selbst was aus.
Wer vie­les bringt, wird man­chem etwas bringen;
Und jeder geht zufrie­den aus dem Haus.

Nichts Bes­sers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hin­ten, weit, in der Türkei,
Die Völ­ker auf­ein­an­der schlagen.

„Die rhe­to­ri­schen Paralym­pics haben ihren ver­dien­ten Sie­ger gefunden“ /
Ange­la Mer­kel für *Rede des Jah­res* ausgezeichnet.

Für die öffent­li­che Gesund­heit zen­tral ist die Gesund­heit des öffent­li­chen Lebens. Und Leben heisst, frei nach Erich Fromm, Unsi­cher­heit zu tole­rie­ren und Frei­heit aus­zu­hal­ten. Wer die epi­de­mi­sche Lage ste­tig wei­ter ver­län­gert, zeigt nur, wie wenig er von der Frei­heit hält und wie sehr er den Bür­gern misstraut.

Das Ver­trau­en kommt zu Fuß. Aber es flieht zu Pferde.

Sind wir freie Bür­ger eines frei­en Lan­des, eigen­ver­ant­wort­lich und selbst­be­stimmt han­delnd mit dem Staat als unse­rem Die­ner? Das ist das Men­schen­bild des Grund­ge­set­zes. Oder sind wir die betreu­ten Mün­del der Obrig­keit, der Staat ist unser Herr und Erzie­her, wir nur die unmün­di­gen Die­ner des Herrn? Das ist weit­ge­hend die Realität.